Gründung der taschenphilharmonie
Seit 2004 arbeitet Peter Stangel freischaffend und konzentriert sich vor allem auf die kompositorische Arbeit sowie auf die Entwicklung und künstlerische Leitung der „taschenphilharmonie“.
Mit diesem Ensemble, das aus einer Gruppe von hervorragenden Münchner Musikern besteht, realisiert Peter Stangel ungewöhnliche Projekte. Derzeit gibt es allein in München drei eigene Konzertreihen, zunehmend wird die taschenphilharmonie aber auch auf Festivals eingeladen.
Intensiv setzt sich Stangel auch für eine anspruchsvolle Musikerziehung ein. Die eigens für Kinder entwickelte Konzertreihe „Große Musik für kleine Hörer“ ist seit 7 Jahren nicht mehr aus der Münchner Musikszene wegzudenken und wird jährlich von bis zu 8.000 Kindern besucht und wurde im Herbst in Zusammenarbeit mit der ZEIT als große Kinder-Klassik-Edition herausgebracht.
In verschiedenen Publikationen begründet Stangel seine Ansichten zur Rolle der Musik in der Gesellschaft jenseits des Kommerzes.
Kompositorisch enstanden nach dem „Dribbel-Konzert“ zur WM 2006und dem Musik-Video-Projekt „Autopoesia“,
für das er 2007 den Förderpreis der Stadt München erhielt (Uraufführung auf der Biennale 2008) vor allem die Operette „Cabaret Voltaire“ und das "Lilith concerto" für Violine und Ensemble, das 2011 seine Welt-Uraufführung erlebte.
Bayern-alpha widmete Peter Stangel bereits zwei Folgen des renommierten „Alpha-Forums“; als Gastkommentator schrieb er für „die Gesellschafter“ sowie „aviso“, die Zeitschrift des bayerischen Kultusministeriums. 2010 erschien ein Artikel zu Fragen der Führungsethik zusammen mit Beiträgen von Horst Köhler, Hans Küng, Kardinal Lehmann u.a. im Band „Führung. Macht. Sinn.“

